Schritt 19: Kontrolle der Gärung

Schau von nun an maximal eimal am Tag in den Gäreimer. Es schadet auch nichts, wenn du nur alle zwei Tage die Gärung kontrollierst. Am Anfang wird sich nur ein leichter „Schaumschleier“ auf dem Bier bilden. Dieser Schaumschleier steigt innerhalb einiger Tage zu sogenannten Hochkräusen auf. Richtig dicker hoher Schaum auf dem Bier ist daher normal. Ebenso schnell wie die Hochkräusen sich gebildet haben, werden Sie auch wieder verschwinden.

Tipp: Es kann sein, dass sich ein dicker brauner Hefeteppich auf dem Bier bildet. Du kannst diesen Hefeteppich mit einem abgekochten Löffel abnehmen. Das ist aber kein Muss. Die Hefe wird nach einiger Zeit von selber absinken.

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4 Antworten zu Schritt 19: Kontrolle der Gärung

  1. Eric schreibt:

    Hi,
    wir haben mit Ihrer Anleitung versucht unser Bier mit der Nottingham Hefe zu brauen.
    Leider haben wir aber seit der Hefezugabe (12Tage) immer noch keine Schaumbildung. Was könnte das sein?
    Vielen dank vorab

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    • brauanleitung schreibt:

      Schwer zu sagen! Welche Temp hatte das Bier, als die Hefe gegeben wurde? War die Hefe noch haltbar? Bei Welcher Temp wurde vergoren? Wie hoch war die Stammwürze vor Hefegabe? Wie sieht denn jetzt der Wert aus? Hast du mal gemessen? Ohne diese Eckdaten kann man schwer was sagen.

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      • Eric schreibt:

        Danke für die schnelle Antwort. Die Temperatur betrug ca. 10°. Hefe war haltbar.
        Leider konnten wir die Stammwürze nicht messen, da das an diesem Tag zugestellte und ausgepackte Messgerät leider defekt war :-(. Jetzt ist der Wert bei ca. 10°Plato.
        Vergoren wurde direkt nach Hefegabe in einem Raum mit ca 18°.

        Gruß & Danke

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      • brauanleitung schreibt:

        Also 10° Grad ist für die Hefegabe zu kalt! In der Anleitung werden 18-21° Grad dafür vorgegeben. Wenn du die Stammwürze nicht weisst, ist das jetzt sehr schwer. Bei 10 Grad Plato würde ich davon ausgehen, dass was passiert ist aber das ist viel zu wenig. Ich schlage vor den Sud a) wärmer zu stellen, b) nochmal Hefe zu geben und leicht zu rühren und c) weiter zu messen! Wenn ein niedrigerer konstanter Wert erreicht werden kann, dann kann das noch was werden.

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